Spuren des Lebens

   Außergewöhnlich heftig ist da gestern 
der Orkan „Friederike“ über Deutschland hinweggefegt, bei uns hier war wenig davon zu spüren, doch ansonsten hat er schwere Schäden und sogar Tote verursacht. Besonders tragisch, und die Naturgewalten zeigen uns Menschen immer wieder, dass wir nicht alles lenken können, wie wir es gerne hätten. Der Sturm ist vorüber und hat seine Spuren hinterlassen.  
Wie diese Spuren meines Lebens,    
Es gab viele, die meinen Weg kreuzten, die meinen Weg begleiteten und wieder verließen, es gab Zeiten, ganz mit mir alleine, notwendig, um wieder zu mir zu kommen und mich zu klären. Es gab ruhige und es gab stürmische Zeiten. Manches wird mir erst bewusst, wenn ich rückwirkend all die Spuren noch einmal betrachte und auf einmal verstehe ich, warum  das alles so geschehen ist in meinem Leben.
   Schaue ich nach vorne liegt alles offen da,
es gibt noch keinen Weg, keine Spur, die ich gezogen habe, ich werde sie mir neu bahnen dürfen. Ich spüre leise auch die Ungewissheit und die Herausforderung darin. Doch am meisten spüre ich, dass es da eine Vision in und vor mir gibt, der ich folgen werde, die mich trägt und mir das Vertrauen gibt für die neue Spur meines Lebens. Diese Vision wird mich wieder neu mit Menschen verbinden, und zwischendurch werde ich auch immer mal alleine ein Stück gehen. Und irgendwann werde ich wieder zurückschauen, und wissen, alles war genau so gut, wie es war.

 

...gestern hörte ich, dass früher beim Wetter die Tiefs Frauennamen hatten und die Hochs Männernamen, bis sich die Frauen darüber aufregten. Inzwischen hat sich das wohl geändert und es wird abgewechselt. Vielleicht ausgeglichener, auf alle Fälle wäre es eigentlich auch nicht schlimm, denn wilde, freie Frauen wagen sich eben auch in die Stürme des Lebens und wissen, dass sie Sinn machen, und manchmal wirbeln sie auch ganz schön auf;).